Die sonntag-Methode

Im Beratermarkt zeigen sich zahlreiche Methoden der Kaufpreisermittlung.

Wir haben uns von den klassischen Verfahren der theoretischen Unternehmensbewertung distanziert und ermitteln stattdessen am Markt den reellen Kaufpreis der Unternehmen. Als einziger Anbieter in Deutschland holen wir auf anonymer Basis Kaufpreise ein, welche die Erwartungen unserer Auftraggeber im vergangenen Jahr im Schnitt um 78 Prozent übertroffen haben.

Diskretion ist dabei eines der wichtigsten Kriterien beim Verkauf der eigenen Firma. Der Betriebsablauf soll nicht eingeschränkt, Mitarbeiter nicht beunruhigt und Kunden nicht verschreckt werden. Daher muss der Unternehmensverkauf in vertrauenswürdigen M&A-Händen liegen.

Mit unserer anonymen Marktwertermittlung wissen Sie, wer wieviel für Ihr Unternehmen bietet und niemand weiß, dass es sich um Ihr Unternehmen handelt. Bei jedem Schritt, den wir gehen sind Sie dabei und definieren, welche Informationen Sie preisgeben möchten.

Wie verkaufe ich mein Unternehmen?

Ein Unternehmensverkauf bei Sonntag verläuft nach einem Zwei-Phasen-Modell, mit zeitlicher Planung und festen Zielen. Die Projektteams arbeiten während dieser Zeit fokussiert und konzentriert mit Ihnen als Mandanten zusammen, um einen guten Verlauf des Prozesses zu gewährleisten.

 Phase I

  1. In der ersten Phase nehmen wir die anonyme Marktwertermittlung Ihres Unternehmens vor. Im Vordergrund stehen hierbei der Research nach potentiellen Kaufinteressenten und die Erstellung der Basis-Prozessdokumente wie dem Informationsmemorandum.
  2. Geben Sie die Liste potentieller Kaufinteressenten frei, versenden wir an diese auf postalischem Weg ein anonymes Erstanschreiben.
  3. Innerhalb einer (Zwei-Wochen-)Frist sollen die potentiellen Interessenten eine erste Kaufpreisindikation für Ihr Unternehmen abgeben. Gegebenenfalls fassen wir intensiv nach, um eine möglichst breite Indikationsspanne für Ihr Unternehmen zu erhalten. Überzeugen Sie die Kaufpreisangebote, entscheiden Sie, ob und mit wem Sie die zweite Phase für die Verkaufstransaktion einläuten wollen.

Phase II

  1. In der zweiten Phase legen Sie Ihre Identität offen, um mit den ausgewählten potentiellen Kaufinteressenten Erstgespräche zu führen, damit Sie sich und Ihr Unternehmen präsentieren und die möglichen Käufer kennenlernen.
  2. Mit der Unterzeichnung der Kaufabsichtserklärung bekräftigen Sie und die Kaufinteressenten ihr Interesse am Unternehmensverkauf und Unternehmenskauf. Damit steht Ihr Unternehmen auf dem Prüfstand, der Due Diligence, seitens der potentiellen Käufer.
  3. Im letzten Schritt steigen Sie und der Käufer in die Kaufvertragsverhandlungen ein – bei Erfolg mit Vertragsabschluss!

 

Theoretische Unternehmensbewertung vs. Marktwertermittlung

Die am Markt gängigen, finanzmathematischen Verfahren "Ertragswert" und "Discounted-Cash-Flow" (auch in der Variante des "AdjustedPresentValue") liefern einen theoretischen, finanzmathematisch abgeleiteten Unternehmenswert. Ob dieser Wert jedoch tatsächlich am Markt erzielt werden kann, bleibt im Rahmen der Verfahren unbeantwortet. Insofern birgt ein rechnerisch ermittelter Wert erhebliche Unsicherheit in Bezug auf die tatsächliche Realisierbarkeit am Markt und die damit verbundene Eintrittswahrscheinlichkeit.

Verschärfend kommt das seit mehreren Jahren vorherrschende Niedrigzinsniveau hinzu. Dieses lässt im Zuge des CAPM-Modells die resultierenden Werte „explodieren“. Als Korrekturfaktor für dieses Ungleichgewicht wird deshalb verstärkt - neben anderen Variablen (Fungibilitätsabschlag) - das ohnehin für KMU problematische, unternehmensspezifische Beta herangezogen.

Das unternehmensspezifische Beta ist aus der Bewertung börsennotierter Unternehmen abgeleitet. Die Übertragbarkeit auf KMU stellt von jeher einen Hauptkritikpunkt an den gängigen Verfahren dar. Faktisch ist das Beta damit bereits im Rahmen der Bewertung von KMU ein Hauptmanipulationspunkt. Wird nun das Beta zusätzlich zur Korrekturvariablen für den Niedrigzinseffekt herangezogen, sinkt die Belastbarkeit der Bewertung erheblich und nimmt stark willkürliche Züge an.

Marktwert

Als Mitglied des Experten-Gremiums des Finance Magazins ermitteln wir monatlich zusammen mit anderen renommierten Beratungshäusern die branchenüblichen EBIT- und Umsatzmultiplikatoren für den Unternehmenswert von KMU. Grundlage für unseren Beitrag sind die unternehmensspezifischen Multiplikatoren, die wir im Zuge unserer Beratungsaktivitäten tatsächlich am Markt ermitteln.

Die Bewertung des Unternehmens erfolgt dabei direkt am Markt in Form eines anonymen Bieterverfahrens. Die Interessenten geben auf Basis von anonymisierten Ist-und Planzahlen für GuV und Bilanz (angelehnt an den IDW Standard S1) ein Angebot für das Unternehmen ab, ohne die Identität zu kennen. Offengelegt wird lediglich die Branche, in der das Unternehmen aktiv ist.

Die finanzmathematische Bemessungsgrundlage der Bewertung ist für die Interessenten frei wählbar (EBT, EBIT, EBITDA, Free Cash-Flow oder Umsatz) und wird bewusst nicht vorgeschrieben. Ebenso jener der Bewertung zu Grunde zu legende Zeitraum (Ist, Plan oder Durchschnitt). Damit fließen die Bemessungsgrundlagen sämtlicher am Markt gängigen Verfahren in die Ermittlung des unternehmensspezifischen Wertes ein.

Wir arbeiten bereits seit mehreren Jahren sehr erfolgreich mit dieser Methode, die sich deutlich von den alten Verfahren unterscheidet und den finanzmathematischen Wert durch einen tatsächlichen, weitaus belastbareren Verkehrswert ersetzt.

Anonymes Bieterverfahren bringt 78 % mehr

Dennoch ist der Unternehmenswert nicht zu verwechseln mit dem tatsächlichen Preis, den Sie am Markt erzielen können. Dies kann bedeuten, dass bei geringer Nachfrage nach bestimmten Gütern der Preis deutlich unter dem tatsächlichem Wert liegt oder umgekehrt, bei begehrten Gütern Preise gezahlt werden, die deutlich über den errechneten Werten liegen. Emotionale Gründe, die Liquidität des Marktes, die Rationalität der Marktakteure, Panik und Euphorie sowie stark unterschiedliche Ansichten über den zukünftigen Geschäftsverlauf können dabei den Ausschlag geben.

Als einziges Beratungshaus in Deutschland lassen wir die Interessenten „blind“ auf die Unternehmen unserer Auftraggeber bieten – ohne Offenlegung der Identität. Sie erhalten in maximal drei Monaten durchschnittlich 16 Angebote für Ihr Unternehmen vom Markt.

Die Erwartungen unserer Auftraggeber werden dabei im Schnitt um 78 % übertroffen. Sie entscheiden dann auf Grundlage der tatsächlichen Nachfrage frei, ob Sie überhaupt verkaufen und mit wem Sie gegebenenfalls in Verhandlungen einsteigen.

Für diese innovative, in Deutschland einzigartige Form der Marktwertermittlung sind wir 2017 ausgezeichnet worden. Die WirtschaftsWoche hat uns das Siegel „exzellent“ im Rahmen des Best of Consulting Awards Mittelstand – M&A verliehen.

Überzeugen Sie sich selbst von den Ergebnissen:

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